Infrarot Wärmestrahlung

Was ist Infrarot Wärmestrahlung

Infrarotstrahlung ist ein natürlicher Teil des elektromagnetischen Spektrums und wird vom menschlichen Körper als Wärme wahrgenommen. Sie entsteht überall dort, wo Energie in Form von Wärme abgegeben wird – beispielsweise durch die Sonne oder durch erwärmte Oberflächen.

Je nach Wellenlänge wird Infrarotstrahlung in verschiedene Bereiche unterteilt: IR-A, IR-B und IR-C. Diese unterscheiden sich vor allem in ihrer Eindringtiefe in die Haut. Während mittel- und langwellige Strahlung überwiegend die oberen Hautschichten erwärmt, kann kurzwellige IR-A-Strahlung auch tiefere Gewebeschichten erreichen.

In Wellness- und Gesundheitsanwendungen wird Infrarotwärme gezielt eingesetzt, um eine gleichmäßige Tiefenwärme zu erzeugen. Die Wärme kann helfen, die Durchblutung zu fördern und natürliche Regenerationsprozesse im Körper zu unterstützen.

Wie Infrarotwärme entsteht und sich ausbreitet

Infrarotwärme entsteht, wenn ein Körper Energie in Form von Wärme abgibt. Jede erwärmte Oberfläche – etwa die Sonne, ein Ofen oder ein Infrarotstrahler – sendet elektromagnetische Infrarotstrahlung aus, die vom menschlichen Körper als Wärme wahrgenommen wird.

In modernen Infrarotstrahlern wird Infrarotstrahlung gezielt erzeugt, beispielsweise durch einen dünnen Wolframfaden im Inneren eines Halogenstabs. Dieser wird auf eine definierte Temperatur erhitzt, wodurch Strahlung in bestimmten Wellenlängenbereichen entsteht.

Welche Wellenlängen dabei erzeugt werden, hängt direkt von dieser Betriebstemperatur ab. Mit steigender Temperatur verschiebt sich ein Teil der Strahlung in den kurzwelligen Bereich (IR-A), dessen Energie tiefer in das Gewebe eindringen kann.

Ein kleiner Anteil der Strahlung kann dabei auch in den Bereich des sichtbaren roten Lichts reichen. Das charakteristische rötliche Glühen vieler Vollspektrumstrahler ist ein Hinweis darauf, dass neben mittel- und langwelliger Infrarotstrahlung auch kurzwellige Anteile erzeugt werden.


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